Tiere als Hilfe, ...

...um Stimmung positiv zu beeinflussen

Prothmann, Bienert und Ettrich führten 2006 eine Studie mit Kindern in psychiatrischer Behandlung durch. Es wurden Therapiestunden mit einem Hund und Therapiestunden ohne einen Hund durchgeführt.

Das Ergebnis zeigte, dass es im Verlauf der Stunden mit einem Hund zu einer Verbesserung der Vitalität und einer besseren emotionalen Balance kam, als in der Kontrollgruppe ohne Hund.

Die Effekte spieltherapeutischer und tiergestützter Therapien bei stationären Kindern verglichen 2002 Kaminski, Pellino und Wish. Das Ergebnis zeigte, dass beide Interventionsformen die Stimmung der Kinder positiv beeinflusste. Jedoch war nur die tiergestützte Therapie mit gesteigerten positiven Affekten verknüpft.

Zu erwähnen ist, dass Studien dieser Art bisher nur mit psychisch kranken Kindern durchgeführt wurden, ob „dies auch für nicht klinische Stichproben gilt, bleibt weiterer Forschung vorbehalten“.